Jahresversammlung der KLB Ottobeuren in Babenhausen

Dienstag, 10. April 2018

Die Feiern zu „600 Jahre Bruder Klaus“, waren die Höhepunkte der Landvolkaktionen, so wurde bei der KLB-Jahresversammlung im Kloster Ottobeuren verdeutlicht. Bei der Sternwallfahrt seien 400 Besucher und Pilger in die Friedenskrypta gekommen. Auch beim Landvolktag in Ottobeuren blickten die Mitglieder auf ihren Patron Bruder Klaus.

Sehr beliebt sei auch das Volksliedersingen in Kettershausen gewesen. Eigens dazu sei Christoph Lamberz von der Volksmusikberatungsstelle gekommen, so die Vorsitzenden Andreas Ruf und Lucia Musch.

Ganz bedeutsam sei für das Landvolk das gemeinsame Friedensgebet in Klosterbeuren. Im ökumenischen „Jubilate deo“ - Abend, dem „Bibliolog“ und im „kleinen Klosterleben“ hätten sie viele spirituelle Themen und Erlebnisse vermittelt bekommen. Karina Till habe mit biblischen Figuren lebensnah vermittelt. Die Kunstschätze der Kreisstadt Mindelheim seien in einem Familienausflug gehoben worden.

Die Erntedankwallfahrt der Pfarrei Ottobeuren und des Landvolks habe nach Heiligkreuztal geführt. Dort hätten zwei Künstler einen Visionenweg über Bruder Klaus geschaffen.

Mit mehreren Verbänden zusammen setzte sich das Landvolk mit „Plastik - Segen oder Fluch“ auseinander. Letztendlich sei es eine Belastung, wenn Kunststoffe in der Umwelt liegen. Im Gegensatz zu organischem Material würden die Stoffe nicht zurückverwandelt. Allein Umwelteinflüsse würden die Teile kleiner werden lassen. Im Wasser würden die Mikroteile von Fischen gefressen, erinnerte Vorsitzender Ruf an das Landvolkseminar in Babenhausen. Auch die Ökumene wurde in Babenhausen praktiziert.

In den Ottobeurer Landvolkseminaren sprachen der ehemalige Erzabt Notker Wolf und Franziskanerschwester Daniela Martin.

Derzeit habe das Landvolk im Raum Ottobeuren-Babenhausen 155 Mitgliedsfamilien, berichtete Kassiererin Manuela Deniffel. 400 Euro Spenden seien an die Norcia Erdbebenhilfe und 300 Euro in den Senegal gerichtet worden.

 Josef Diebolder, KLB Ottobeuren

In Babenhausen wurde Ökumene zwischen den Evangelischen und katholischen Christen im Seminarabend gelebt. Pfarrer Stefan Scheuerl (l.) zeichnete Lebensepisoden von Martin Luther nach.