Auf den Spuren von Bruder Klaus - Fußwallfahrt des Katholischen Landvolks erfreute sich reger Teilnahme

Montag, 5. Oktober 2020

22 Teilnehmer bei der Bruder-Klaus-Fußwallfahrt zu Coronazeiten – das ist doch aller Ehren wert. Die katholische Landvolkbewegung Schrobenhausen hatte als Ausgangspunkt das altehrwürdige Schloss in Niederarnbach gewählt. Zu Fuß ging es dann zum Bruder-Klaus-Brunnen im Friedhof von Brunnen. Unterwegs gab es von KLB-Vorstandsmitglied Annemarie Stichlmair besinnliche Gedanken zu Bruder Klaus unter dem Leitsatz „Stein-Stern-Turm-Brunnen: Bilder und Visionen vom Leben.“

Bruder Klaus, auch Niklaus von Flüe, lebte im 15. Jahrhundert. Er galt als Visionär, als einer, der „die Gabe der Schau“ hatte. Er soll in der Lage gewesen sein, Bilder und Szenen wahrzunehmen, die sich in seinem Inneren formten. So die Vision vom Stern, vom Fels und vom heiligen Öl. Diese Visionen hatte er bereits im Mutterleib gesehen, heißt es. Die nächste Vision war die vom Turm, die hatte er als 16-Jähriger. Die Vision vom Brunnen hatte er gemäß Überlieferungen in einer seiner nächtlichen Gebetswachen.

Letztere betrachteten die KLB-Wallfahrer ganz passend am Bruder-Klaus-Brunnen im Friedhof von Brunnen. Eine Einkehr im Gasthaus musste heuer allerdings coronabedingt entfallen.

Die nächste Veranstaltung der KLB Schrobenhausen steht auch schon kurz bevor – die Aktion Minibrot zum Erntedankfest am 4. beziehungsweise 11. Oktober dieses Jahres. An diesen beiden Sonntagen werden die Minibrote gegen Spenden abgegeben. Die Abschlussveranstaltung mit den Ortsbäuerinnen, die die Spenden aus ihren jeweiligen Pfarreien bringen, findet dann am Freitag, 16. Oktober (neuer Termin), um 19 Uhr in einem Gottesdienst in Waidhofen statt.

Rainer Hora