Erntedankwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft und der KLB Ottobeuren

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Über 50 Unterallgäuer aus dem Raum Ottobeuren besuchten Augsburg und Kirchsiebnach bei ihrer Erntedankwallfahrt.

Bedeutende Pilgerstätten besuchten das Katholische Landvolk und die Pfarreiengemeinschaft Ottobeuren. Ihre „Erntedankwallfahrt“ nach Augsburg und Ettringen wurde vom emeritierten Abt Paulus Weigele und Hermann Ness begleitet.

Als sich für ihren Dankgottesdienst die Türen des großen Domes in Augsburg öffneten, war es für manche der Pilger zum ersten Mal. Die Weite des Raumes ließ sie erstaunen. In ihrem Dank und den Bitten erinnerte Pater Paulus, wie dankbar Menschen sein sollen. Ebenfalls begeistert von den Ottobeurern zeigte sich Bischof Bertram Meier, der erst kürzlich die Benediktiner-Abtei in Ottobeuren besuchte und so gleich eine Brücke bauen konnte.

Nochmals eine Brücke zur Heimat schlug Domvikar Christoph Hänsler aus Lachen, der den Wallfahrern die Bistumsheiligen und den Heiligen Simpert in der Basilika St. Ulrich und Afra vorstellte. Den Allgäuer Dialekt im Herzen des Bistums zu erleben, war hierbei nochmals ein Zeichen von Herzlichkeit, erkannte ein Pilger.

Die Marienandacht in der Wallfahrtskirche „Kirchsiebnach“ konnte manche Seelenlast aufnehmen und zugleich einen schönen Kirchenraum erleben lassen. Zusammenfassend sieht Hermann Ness, „es war ein richtig lehrreicher Tag, der Dom war gigantisch“. Nach dem Segen durch Bischof Bertram Meier blieb auch für eine kleine Stadtbesichtigung noch Raum.

Josef Diebolder