Friedensgebet der KLB Ottobeuren

Montag, 26. Juli 2021

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) im Raum Ottobeuren-Babenhausen besuchte die Klosterkirche in Klosterwald für ein Friedensgebet. Musikalisch begleitete eine Combo um Martina Wölfle den bewegenden Abend mit Gemeindereferentin Brigitte Kleele. Sie zeigte, wie Menschen buchstäblich Waffen gegen landwirtschaftliche Maschinen ersetzten und Frieden entstand. Auch in der Bibel gebe es solche Berichte, „wo Schwerter zu Pflugscharen und Speere zu Winzermessern umgeschmiedet wurden“. Wie vor Jahrtausenden Menschen schon Waffen gegen andere richteten, beschrieb Paul Mayer. Deshalb ist auch für Brigitte Kleele der Friedensprozess ein langwieriger. Unter dem Titel, „dass Frieden werde“, brauche es Geduld und Zeit. Die Teilnehmenden durften ebenfalls mit ihren Worten zum Frieden beitragen. So brauche es in ihren Augen, „Verzeihen, Respekt und Vertrauen“. Wie in den biblischen Berichten, Metall von der Waffe zu Werkzeug umgeschmiedet wurde, durften alle Besucher aus Pfeifenputzerdraht die fertigen „Schwerter“ in neue, friedvolle Metallsymbole verwandeln. Frieden in sich zu haben, sei nicht alles, so Kleele. Frieden solle im Umkreis und weit hinaus wirklich werden. Ständig brauche es neuen Antrieb, „friedvoll in den Alltag zu gehen“. Es sei ein langer, dauernder Vorgang. Josef Diebolder

Aus Pfeifenputzern wurden Schwerter in neue Symbole verwandelt. „Dass Friede werde“, brauche Ausdauer, so Brigitte Kleele