Friedenswallfahrt der KLB Ottobeuren

Dienstag, 29. März 2022

In der Ohnmacht dennoch einen Beitrag für den Frieden in der Ukraine leisten wollten die 56 Teilnehmenden der Friedenswallfahrt der KLB-Ottobeuren-Babenhausen. Sie machten sich vom Bahnhof Kellmünz ins 14 Kilometer entfernte Bonlanden auf und beteten für den Frieden. Von 16 Monaten bis 74 Jahren konnten die Pilger fünf Stunden ihres Lebens in Gedanken ganz bei den Opfern des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sein. Für Organisatorin Sabine Grauer (vorne mit grüner Weste) war es ein bewegendes Erlebnis. „Wir hoffen in dieser Ohnmacht mit Gebeten, dass das Unheil ein Ende nimmt und der Krieg bald vorbei ist“. Singend und betend versammelten sich die Pilgernden aus dem Unterallgäu, den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm. Sie wollen „mit vielen kleinen Schritten die Welt verändern“, erinnert sich Sabine Grauer an ein afrikanisches Sprichwort (Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern!). An einer 40stufigen Treppe gedachten die Wallfahrer mit jeder Stufe an die Ereignisse der Ukraine. Schwer zu erklimmen und Schritte wagend oben ankommen, zeigte bildhaft, wie Frieden gehen soll.

Josef Diebolder