Geschichte und Innenleben von Kapellen der Region erkundet: mit dem Radl nach dem Motto „Do bin i dahoam“

Donnerstag, 7. Juni 2018

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich gut ein Dutzend Landvolkmitglieder aus dem Dekanat Schongau zu einer sportlichen Tour rund um Burggen auf. Aus dem Vorstandschafts-Team hatte Martha Schmölz diese Aktion im Rahmen der Reihe „Do bin i dahoam“ zusammengestellt und organisiert. Die erste Station auf der Radtour war die St.-Jakobus-Kirche in Erbenschwang, ein Gotteshaus, welches gleich mit vier Glocken ausgestattet ist und darüber hinaus eine lange Geschichte aufweisen kann. Die Teilnehmer hörten sich die Erzählungen von Erich Greisel aber nicht nur im Bänkchen sitzend an, sondern stiegen in den Dachboden und sogar ganz nach oben in den Glockenturm hinauf. Weiter ging es zur Josefskapelle nach Tannenberg, an der Doris Bißle bereits auf die Radler wartete, um über die dortigen Wand- und Deckenbilder und die heutige Nutzung neben der Pfarrkirche St. Oswald zu berichten. Zu Fuß ging es dann auf den Weichberg zur St.-Magdalena-Kapelle, wo sich ein wunderbares Bergpanorama, ein Lied, sowie eine kleine Kaffeepause anboten. Die Wanderung ging zurück nach Tannenberg und auf dem Fahrrad weiter zur kleinen, offenen Kinkerkapelle aus dem Jahr 1980. Den Abschluss bildete die St.-Anna-Kirche am Rande von Burggen. Mesner Hans Baumer lieferte zahlreiche Informationen, wie die besondere Kassettendecke, die Heilige Anna als Wallfahrtsziel und die von Anton Sturm gefertigten Figuren, bevor sich alle mit einer Geschichte im Rucksack wieder in die verschiedenen Himmelsrichtungen auf dem Heimweg machten. Der erste Ausflug der „Do bin i dahoam“-Reihe war übrigens die Besichtigung des alten Illach-Wasserkraftwerks.

Kathrin Zillenbiehler, KLB Schongau (auch Foto).