KLB- Kapellentag in Langerringen

Mittwoch, 5. Juni 2019

Zum Jahresprogramm der Katholischen Landvolkbewegung gehört seit einiger Zeit der sogenannte Kapellentag. Man erinnert sich an die Baugeschichte, sieht die räumliche Ausgestaltung und erfährt auch, wie durch den Zusammenhalt der Menschen etwas entstehen kann. Zum Programm gehören Entstehung und Geschichte, sowie eine Dankandacht.

Der Baubeginn der Leonhardikapelle, so war von Martin Urban zu hören, war im Jahre 1792/93. Die Kapelle wurde errichtet als Gemeinschaftsaufgabe der Langerringer Bürger. Es kann aber auch sein, so war in der Führung zu hören, dass die Kapelle auf Grund eines Gelübdes errichtet wurde. Die Kapelle musste von 1946 bis 1949 innen völlig renoviert werden. Decke und Wände wurden neu gemacht. Der Neugotische Altar war in einem schlechten Zustand und musste ersetzt werden. Den Neuaufbau zieren eine Marienstatue und ein Gemälde des Schwabmünchner Malers Ferdinand Wagner, den Chor ein sogenanntes  Netzreppengewölbe. Die Seitenwände sind geschmückt mit Figuren der 14 heiligen Nothelfer und einiger anderer. Seitenaltäre gibt es nicht. Es gibt je ein Bild von Ferdinand Wagner zu sehen. Links steigt der Hl. Magnus durch einen Fluss, rechts sieht man den Hl. Leonhard mit Pferd. Jeden Donnerstagabend ist in der Kapelle eine Messe.

Nach der Führung hielt Landvolkpfarrer Hubert Ratzinger noch eine Dankandacht. Anschließend waren die zahlreichen Zuhörer noch zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindezentrum eingeladen.

Hermann Distler, KLB Schwabmünchen

Das Foto zeigt den Chorbereich der Leonhardikapelle während der Führung durch Martin Urban.