„Was hat mich geprägt?“ - Religiöser Bildungstag für Männer der KLB Schwabmünchen

Donnerstag, 24. Januar 2019

Bildunterschrift: Der Gottesdienst in der Hauskapelle von Klosterlechfeld mit dem Altar im Barocken Stil und den Stuckarbeiten an der Decke von Kaspar Feichtmeier bildeten den Abschluss des Besinnungstages der KLB. Das Foto zeigt Pfarrer Demel am Ambo.

Gut besucht war die vorweihnachtliche Veranstaltung in Klosterlechfeld der KLB Schwabmünchen. „Bewahren, Bewegen, Begeistern, Begegnen“ war das Tagesthema des religiösen Bildungstages für Männer mit Gemeindereferentin Theresia Zettler aus Bobingen.
Welche Art von Denken haben wir gelernt und wie reagiert man darauf im Umgang mit Anderen im alltäglichen Leben? Dies fragte die Referentin und erzählte hierzu eine Kurzgeschichte, in der deutlich wurde, wie sehr Voreingenommenheit das eigene Leben kompliziert macht. Weitere Fragen kamen hinzu. Was habe ich mir aus meiner Kindheit im Herzen bewahrt? Wie war das Zusammenleben im Elternhaus, auch mit den Geschwistern? Was durfte ich fragen, was durfte ich sagen? Wie war es in der Schule, an was erinnere ich mich, Zeugnisse, Noten, Bemerkungen? Die Referentin, die auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, erzählte, wie sehr der Stallgeruch sie geprägt habe.
Der Punkt „Bewegen“ wurde eingeleitet mit der Geschichte vom angeketteten Elefanten, der seine Freiheit fand. Verschiedene Bibelzitate aus dem Buch Jesaia und nach Lukas kamen hinzu. Im Hinblick auf die Möglichkeit zur Gestaltung betonte die Referentin, dass der Augenblick zähle. Nur dieser lasse sich gestalten, nicht die Vergangenheit.

Zum Programm des Tages gehörten auch das Angebot der Weihnachtsbeichte sowie der Abschlussgottesdienst in der Hauskapelle.

Hermann Distler, (auch Bild), KLB Schwabmünchen.